Dieser Artikel richtet sich an Nutzer der Dynamic Yield Recommendations
In der wettbewerbsintensiven E-Commerce-Branche sind Produktempfehlungen nicht mehr nur eine Option, sondern eine Notwendigkeit für Unternehmen, die erfolgreich sein wollen.
Das Herzstück von Dynamic Yield ist die Recommendation Engine, die sich die Leistungsfähigkeit des maschinellen Lernens zunutze macht, um jedem einzelnen Besucher maßgeschneiderte Produktvorschläge zu unterbreiten. Diese Empfehlungen können über verschiedene Touchpoints hinweg angezeigt werden – von der Startseite einer Website und den Produktseiten bis hin zu E-Mail-Kampagnen und mobilen Anwendungen. Ihr Erscheinungsbild kann sehr unterschiedlich sein und reicht dabei vom traditionellen Slider, der Produkte oder Dienstleistungen vorstellt, bis hin zu verlockenden Teasern, die das Interesse wecken sollen.
Optimierung von Produktempfehlungen
Ein organisierter und umfassender Produkt-Feed ist für Empfehlungen unerlässlich, da er die Grundlage für präzise und kundenrelevante Produktvorschläge bildet. Somit stellt ein übersichtlicher Feed sicher, dass alle Produktinformationen aktuell, genau und einheitlich sind. Dadurch kann das Empfehlungs-Tool fundierte Entscheidungen darüber treffen, welche Produkte es dem jeweiligen Kunden vorschlägt. Ein umfangreicher Feed liefert zudem zusätzliche Datenpunkte wie Produktattribute, Kategorie-Informationen und Kundenrezensionen, wodurch das Empfehlungs-Feature personalisierte und relevante Vorschläge erstellen kann.
Neben der Sicherstellung der Datenqualität ist es auch wichtig, die richtige Empfehlungsstrategie für das jeweilige Unternehmen auszuwählen. Hierbei gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Empfehlungsstrategien. Welche am besten geeignet ist, hängt von den Zielen, Produkten und dem Kundenstamm des Unternehmens ab.
A/B-Tests sind ein wertvolles Instrument, um verschiedene Empfehlungsstrategien zu bewerten und zu ermitteln, welche am effektivsten sind. Durch den Vergleich der Ergebnisse verschiedener Experimente können Unternehmen die Strategie ermitteln, die am ehesten zu mehr Conversions führt und das Kundenerlebnis insgesamt verbessert.
Filter für erweiterte Empfehlungen
Filter für Produkteigenschaften
Filter auf der Grundlage des früheren Nutzerverhaltens
Benutzerdefinierte Filter
Diese Filter bieten die nötige Flexibilität, Produkte auf der Grundlage beliebiger Produkt-Feed-Eigenschaften anzuheften, einzubeziehen oder auszuschließen.
Eine der leistungsfähigsten Funktionen der benutzerdefinierten Filter ist die Echtzeit-Filterung. Um diese in der nutzerseitigen Integration zu verwenden, richten Sie einfach einen beliebigen benutzerdefinierten Evaluator ein, der die erforderlichen Daten zurückgibt. Für die serverseitige Integration müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Anfrage die benutzerdefinierte Attributeigenschaft innerhalb des API-Seitenattributobjekts enthält.
Bei der Implementierung von Echtzeitfiltern für ähnlichkeitsbasierte Empfehlungen auf Produktdetailseiten empfiehlt es sich, die Vorschläge auf Produkte zu beschränken, die entweder mit dem Preis des gerade angezeigten Artikels übereinstimmen oder diesen übersteigen. Diese Strategie stellt sicher, dass die Empfehlungen keine ähnlichen Produkte zu einem niedrigeren Preis anzeigen, wodurch der Premium-Charakter erhalten bleibt und Kundenfrustration vermieden wird.
Um den durchschnittlichen Bestellwert (Average Order Value, AOV) weiter zu steigern, können Unternehmen damit experimentieren, Produkte zu empfehlen, deren Preis höher ist als der des Artikels, der gerade angesehen wird. Dieser Ansatz kann Kunden dazu ermutigen, teurere Optionen in Betracht zu ziehen, was möglicherweise zu umfangreicheren Käufen führt.
Es ist wichtig, die Auswirkungen dieser Experimente sorgfältig zu überwachen, um einschätzen zu können, ob höherpreisige Empfehlungen den AOV tatsächlich erhöhen.
Beispiele und Best Practices
Schlüsselwörter aus Benutzersuchanfragen
Produktempfehlungen basierend auf dem Standort des Kunden
Verwandte Inhalte oder Produkte basierend auf den Keywords der Seite
Fazit
